Die Diskussion um den Arzneimittelvertrieb

Die derzeitigen Diskussionen um den Arzneimittelvertrieb in Deutschland sind dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundlage gängiger Vorurteile Vorschläge für einen Systemwechsel propagiert werden. Die vermeintlichen Vorteile des „neuen” Systems werden postuliert, aber nicht begründet.

Zwischenrufe aus der Apothekerschaft werden vorschnell als „Stören des Unterrichtes” in den Medien disqualifiziert. Die Diskussion muss dringend auf die Sachbasis von Daten und Fakten zurückgeführt werden.

Wussten Sie, dass...

  • die Ausgabensteigerung im Bereich der Arzneimittel nicht aufgrund vermehrter Verschreibungen, sondern aufgrund der Verordnung von neueren, teureren und wirksameren Arzneimitteln beruht?
  • andere Länder in Europa oder Übersee deutlich höhere Steigerungsraten im Arzneimittelbereich als Deutschland aufweisen?
  • die Arzneimittelpreise in Deutschland europäisches Mittelmaß sind?
  • die Arzneimittel nur rund 15% der Gesamtausgaben für Gesundheit ausmachen?
  • die Arzneimittelpreise in Deutschland staatlich vorgegeben sind?
  • in Deutschland der Staat an Ihrer Krankheit kräftig (volle Mehrwertsteuer 19%) mitverdient?
  • vom Verkaufspreis in Apotheken 6% an die Krankenkassen als Rabatt abgeführt werden müssen?
  • Apotheken zu rund 90% lieferfähig sind und das gewünschte Medikament, falls nicht vorrätig, innerhalb weniger Stunden besorgen? Vergleichen Sie mit anderen Branchen!
  • Apotheken immer – nachts, am Wochenende, an Feiertagen, im Krisenfall – die Versorgung mit Arzneimittel sichern?


Wir sind auch in Zukunft für Sie da. Für Ihre Fragen stehen wir gern zur Verfügung!

Ihre Apotheken vor Ort(h). Das Team der Rosen- und der Karls-Apotheke.